Bailey * 01.02.2016 +30.11.2024
Liebes Team,
Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Bailey heute, nach mehreren Schlaganfällen eingeschläfert werden musste.
Er durfte ca 13 Jahre alt werden.
Mit traurigen Grüßen
Familie K.
***
Abschiede sind nicht für immer.
Abschiede sind nicht das Ende.
Sie bedeuten einfach nur,
dass wir dich vermissen bis wir uns wiedersehen
auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke.
***
R.I.P. Bailey 🌈
Moin zusammen.
Ich bin angekommen. Nach einer irrsinnig langen Fahrt im Transporter und einer nicht ganz so langen Fahrt im Auto wohne ich jetzt in Ostfriesland. Meine Menschen nennen mich „Baily“, aber auch „Big B.“ oder „Sack“, letzteres, wenn ich mal wieder ein bisschen grob gespielt hab.
Nachdem ich ganz schnell festgestellt hab, dass ich hier willkommen bin und Teil des Rudels muss ich bei den großen Menschen noch ausprobieren, wie weit ich so gehen kann. Aber die sind ziemlich resolut und wenn ich ein Rüpel bin, dann kriege ich ein bisschen Mecker. Aber das verstehe ich dann meistens ganz schnell und dann ist auch sofort alles wieder fein. Die Minimenschen sind klasse und die mag ich auch gar nicht anpöbeln. Die spielen mit mir draußen im Garten Fußball und teilen ihr Essen mit mir. Im Garten finde ich es sowieso am tollsten und da passe ich auch immer ganz genau auf. Hier gibt es nämlich Nachbarn, die sich in ihrem Garten bewegen und das geht ja mal gar nicht. Die verbelle ich gern. Aber Frauchen sagt, dass ich gar nicht aufpassen muss, weil sie das macht. Also spiele ich dann lieber weiter, nachdem ich mich versichert hab, dass der Nachbar hinter der Hecke bleibt.
Hier kommt auch oft Besuch, meistens mit anderen Minimenschen. Die interessieren mich aber eigentlich nicht. Wenn Frauchen die reinlässt, dann wird das schon stimmen. Unterwegs gibt es einen Haufen andere Hunde und die finde ich überhaupt nicht in Ordnung. Was wollen die hier? Frechheit! Ich rege mich dann immer ordentlich auf und „mach auf dicke Hose“, wie meine Menschen sagen. Deswegen gehe ich auch schon in die Hundeschule. Zur „Konfrontationstherapie“ in die Welpenstunde. Ich soll lernen, dass die anderen Hunde eigentlich toll sind und es Spaß macht, mit ihnen zu spielen. So richtig bin ich davon aber noch nicht überzeugt. Wenn meine Menschen dann aber mit Leckerchen winken, dann bin ich kurz wieder lieb. Die großen Menschen glauben, dass ich das ganz schnell auf die Reihe bekomme. Sie trainieren jeden Tag zu Hause mit mir so unsinniges Zeug wie „Sitz“ und „Pfui“(die beiden kann ich schon richtig gut!), „Platz“, „Bleib“, „Aus“ und „Beifuß“. Grundkommandos nennen die das. Den Sinn hab ich noch nicht begriffen, aber wenn ich mache, was sie wollen, dann gibt´s was Leckeres und dann mach ich es halt.
Ich hab hier auch ein tolles kuscheliges Körbchen, aber da geh ich nicht rein. Auch nicht für ein Leckerchen. Da schlafe ich lieber auf der kuscheligen Decke auf dem Fußboden. Die großen Menschen wollen auch, dass ich am Abend, wenn die kurzen Menschen im Bett sind, auf das Sofa komme zum Kuscheln. Am Anfang hab ich mich nicht aufs Sofa raufgetraut und bin immer wieder runtergesprungen, wenn Herrchen mich drauf gehoben hat. Er wollte mir zeigen, dass es in Ordnung ist und ich das darf, aber ich hab´s ihm einfach nicht geglaubt. Aber jetzt lege ich mich immer zu Frauchen, wenn sie strickt und dann krault sie mir den Kopf. Oder Herrchen streichelt mich am Bauch, dann schlafe ich immer ganz schnell ein.
Hier ist es total klasse. Alle Menschen, denen ich begegne sind lieb. Ich bekomme ordentlich zu fressen, ganz viel Gekuschel und Spielzeug hab ich auch. Kannte ich gar nicht, aber das ist ne super Erfindung. Manches davon quietscht und aus anderem kommt Leberwurst, wenn ich daran rumkaue und rumlecke.
Den Tierarzt hab ich auch schon kennengelernt. Der ist cool drauf und sagt, ich bin körperlich in einem top Zustand, wenn man mal von meinen Zähnen absieht. Aber zum Fressen reicht´s und beißen muss ich ja niemanden.
Also, liebe Grüße aus Ostfriesland. Hier bleib ich!
- reserviert 24.02.17
- reserviert 24.02.17
- reserviert 24.02.17
- reserviert
15.04.17 Bailys ist gut in Deutschland angekommen
Hallo Freunde,
erst mal Danke, dass ihr mich aus der Perrera in Asturien gerettet habt. Puh war das gruselig dort.
Jetzt bin ich in einem schicken Hundehort untergebracht, wo es mir schon recht gut gefällt. Naja, es ist kein richtiges Zuhause, aber der Futternapf ist immer gefüllt und eine weiche Unterlage zum Schlafen gibt’s auch.
In einigen Wochen darf ich in mein neues Zuhause ausreisen und ich bin echt gespannt, wo das sein wird. Ich würde mir eine nette Familie wünschen, gerne auch mit Kindern oder Artgenossen. Ob ich Felltiger mag, kann ich euch nicht beantworten. Die sind mir bisher noch fremd.
In meinem Traum stelle ich mir vor, dass wir ganz viel zusammen kuscheln und lange Spaziergänge machen. Ihr könnt mir die Welt zeigen und ich würde euch nur dankbar die Ohren schlecken. Na, hört sich das nicht gut an!?
Worauf warten wir noch?
Bis bald, euer Bailys